Sweet-Tributeband BALLROOM BLITZ erschütterte wieder die Grundmauern des Siegburger Kubana!
Band brannte grandioses Glamrock-Festival ab – Zahlrreiche Fans nahmen viele Kilometer auf sich – Nächster Gig im Steinbruch in Duisburg am 20. März
von Werner Kilian
Was war das denn bitteschön? Gestern Abend trat die Sweet-Tributeband BALLROOM BLITZ zum 8. Mal in Folge im legendären Kubana-Eventclub in Siegburg auf und trat eindrucksvoll den Beweis an, dass sie nicht von diesem
Planeten kommen können. Die bergischen Jungs veranstalten ein Konzert der Superlative, wo jeder Sweet-Liebhaber auch jetzt noch auf Wolke 7 schweben dürfte. Mit stehenden Ovationen wurde die Band durch das Konzert begleitet und lieferte den Fans genau das was sie hören wollten: Glasklaren Glamrock mit knallhartem Sound, ohne viel schnick & schnack, was die Besucher regelrecht zum Ausrasten brachte.
Kubana-Veranstalter Jürgen Hoffmann dürfte am Samstagmorgen den Wecker auf 6.15 Uhr gestellt haben. Seine erste Amtshandlung dürfte dabei die
Begehung des Kubana-Gebäudes zwecks Kontrolle gewesen sein, ob wirklich noch alles niet- und nagelfest ist. Denn was BALLROOM BLITZ gestern Abend in seinem Lokal abriss, dürfte das Gebäude regelrecht heftig erschüttert haben.
Der Kubana-Chef hatte bei Konzertöffnung auf dem Technikerstuhl Platz genommen und beobachtete mit grimmigem Blick die Szenerie. Das hatte seinen Grund. Denn er ist seit seinen Kindheitstagen ein bekennender BVB-
Fan und ärgerte sich 3 Tage später immer noch maßlos über die furchtbare 0:2-Champions-League-Niederlage bei Tottenham Hotspurs. Darauf angesprochen echauffierte er sich regelrecht und ließ kein gutes Wort über die gelbschwarze Macht aus Dortmund.
Er selbst ist im Ruhrpott aufgewachsen, ist selbst Profi-Sportler gewesen, kennt jeden qm im ehrwürdigen Westfalenstadion oder Signal Iduna-Park, hat aber seit geraumer Zeit keine gute Meinung über die Millionen-Stars in Gelb-Schwarz. Seine Stimmung wurde aber von Minute zu Minute besser, sicher im Wissen, dass gleich BALLROOM BLITZ wie in den vergangenen Jahren eine legendäre Show abliefern wird. Und er sollte Recht behalten.
Bereits eine Stunde vor dem ersten Riff um 20:30 Uhr wurden die ersten beiden Reihen durch die harten BB-Fans belagert. Da wurde noch mal das
Haar (falls vorhanden) gelegt, an der Leder- und Glitzerkutte gezupft und die Schuhe auf guten Sitz gecheckt. Die T-Shirts und die Perücken wurden nochmal in Form gebracht und jeder festigte sich einen qm-Terrain, um Platz zum abrocken zu haben und der Band möglichst sehr nahe zu sein. Und sind wir mal ganz ehrlich: Waren wir früher denn nicht alle ein wenig ´Sweet´.
Ganz egal was auch immer die Hitlisten anführte, SWEET ging doch immer und lief in jeder Disco und Jugendclub rauf und runter. Und so wurde es für viele Besucher eine Zeitreise in diese wunderbare Musikzeit, verbunden mit vielen jugendlichen Erinnerungen. Früher gab es keine Handys, keine Computer, aber echte Schallplatten gaben den Ton an. Sie waren begehrt. Wer eine von Sweet hatte, war der König.
Eine Scheibe von dem blonden langmähnigen Sweet-Frontmann Brian Connolly, von Andy Scott, Mick Tucker und Steve Priest, die uns mit Glitzer, Plateauschuhen und Glam Make-up berauschten. Kein Wunder das da vorne in den ersten Reihen noch vor dem ersten Riff der Bär abging. Und genau da setzte die Tributeband an.
Die Band aus dem angrenzenden Ruhrpott ist wirklich das Maß aller Dinge, wenn es um die britische Band SWEET geht, die uns vor über 50 Jahren zeitlose Hits auftischten und mit energiegeladenen Auftritten Rockgeschichte schrieben. Und wir, die mittlerweile ergrauten 50er und 60er sollten mehr als dankbar sein, dass es diese einmalige Tributeband gibt, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, den glitzernden Glamrock weiterleben zu lassen.
Die Uhr war gerade auf 20:30 Uhr gesprungen, als die fetten Marshall-
Verstärker auf „ON“ gestellt wurden. Bullige Lautsprecher kündigten die Band an und die langwartende Menge fühlte sich nach lautstarken „We want Sweet!“-Rufen endlich erhört. Und dann kamen sie: Frontmann ´Lemmy´, Leadgitarrist `Klatty`, am Bass ´Mick` und am Schlagzeug ´Dirk`, live on Stage, alle vier heiß wie Frittenfett und absolut bereit für den nächsten Höllenritt in die glorreiche Glamrock-Zeit.
Und was trifft den Nerv besser als mit dem Opener „Action“ in das Event einzusteigen. Der Sekundenzeiger hatte noch nicht einmal eine Umdrehung gemacht, da rastete die Meute vor der Bühne regelrecht aus. Mit „Lost Angels“, „Funny Funny“, „Papa Joe“ und dem Kracher „Love is like Oxygen“ hämmerte die Tributeband durch die 70er-SWEET-Jahre und sorgte damit schon nach wenigen Minuten für etliche Gefühlsausbrüche im Publikum.
Mit Frontmann ´Lemmy´ hat die Band eine Persönlichkeit, der im Glitzer-Outfit nicht nur optisch an den leider viel zu früh verstorbenen Brian Connolly erinnert, sondern auch mit seiner Präsenz und seiner starken Performance-Stimme genau das verkörpert, was SWEET damals ausmachte. Was die Band einfach nach flottem Startprogramm auszeichnet ist die Tatsache, dass hier nicht viel Schnickschnack gemacht, sondern richtig hart gearbeitet wird. Mit „Turn it down“ und „Fever of Love“ rockte man sich weiter durch die erfolgreichen 70er-Jahre und sprühte nur so vor reiner Spielfreude.
Ganz vorne mit dabei natürlich auch Edith Gerlach. Sie war mit ihrem Mann Klaus tags zuvor in Kiel bei einer Veranstaltung und auf der Rückreise brachten die beiden gleich einen ganzen Pulk voller Sweet-Freunde mit, die sich aus Schleswig-Holstein auf den Weg ins beschauliche Siegburg machten. Edith gehört zu den Sweet-Hardcore-Fans. Sie hat tatsächlich die englischen Vorbilder damals alle persönlich getroffen und so unzählige Male live geshen. Auch mit BALLROOM BLITZ geht sie schon mittlerweile auf das 50. Konzert zu, was für eine ganz große Sweet-Liebe spricht.

Als Ausnahmegitarrist ´Klatty´ dann das legendäre „Stairway to the Stars“ von 1976 anstimmte, war nun wirklich niemand mehr im Saal zu bremsen. Der Lead- und Rhythmusgitarrist aus Velbert darf sich jeden Tag über seine lange Mähnenfrisur freuen, die natürlich perfekt bestens ins Sweet-Bild passt.
Seine außergewöhnlichen Gitarrenfertigkeiten und vor allem seine kraftvolle Vocalstimme gibt dem gesamten Gesang ein Gerüst, dass gerade bei Sweet unabdingbar ist.
Das Repertoire der Band scheint unerschöpflich, umso wichtiger das man hier eine starke Setlist präsentierte, denn schließlich brachten die englischen Vorbilder gerade in den 70ern Hit auf Hit raus und waren über ein Jahrzehnt eine der erfolgreichsten Glamrock-Bands. Mit „Coco“ (1971), „You´re not
wrong“ (1974) und „Little Willy“ (1973) wurden die Uhren dann mal über 50 Jahre (!) zurückgedreht, wo die Sweet-Fans jede Silbe textsicher lautstark mitgrölten. Dann kündigte Frontmann ´Lemmy´ fragend das damalige Lieblingsstück von Brian Conolly an, wo ihm aus dem Publikum lautstark die Antwort „The Six Teens“ entgegenschallte. Überhaupt wurde die Band auch in den Songpausen mit lautstarken Applaus-Ovationen überschwemmt.
Mit ´Mick´ hat die Crew am unverzichtbaren Bass einen weiteren absoluten Fachmann am Viersaiter. Er gibt dem ganzen mit seinen tiefen Tönen den
Touch den es braucht, denn ohne Bass kann keine Band existieren. Hinzu kommt seine geniale Backing-Vocalstimme, womit er zu einem absolut unverzichtbaren Baustein bei BALLROOM BLITZ wird. Auf der Bühne wurde es dann ganz fett und hart, wo mit dem 74er-Knaller „Into the night“ nicht nur der letzte Song des ersten Sets serviert wurde, sondern die Künstler auch noch mal spieltechnisch Höchstleistungen abliefern mussten.
Zu der riesigen Fanschar gehörte auch Dirk, Ralf und Christian. Dirk und Ralf waren aus Iserlohn angereist, Christian nahm den beschaulichen weiten Weg aus dem westfälischen Paderborn auf sich. Die drei lernten sich bei einem vergangenen BALLROOM BLITZ-Konzert kennen und seitdem sind diese Konzerte für die drei der heilige Gral. Dann ist immer Treffen angesagt, verbunden mit einer Übernachtung in der Stadt machen sich die drei zwei schöne rockige Tage.

Vor allen Dingen Ralf legte sich hier mächtig ins Zeug. Das war auch kein Wunder, denn im wahren Leben ist er Bankkaufmann, wo immer ein Anzug mit Schlips und Kragen gefordert ist. Hier kann er sich mal richtig gehen
lassen und die vielzitierte Sau rauslassen in alter verwaschener Jeans und einem alten Sweet-T-Shirt aus den 70ern.
Die kürzeste Set-Pause aller Künstler hatte Schlagzeuger Dirk Sengotta. Während sich die andern im Backstage-Raum noch erfrischten, legte er an den Drums gleich wieder los. Unter der frenetischen Anfeuerung des
Publikums nahm er die Fans mit auf eine außergewöhnliche Drummer-Solo-Reise und sorgte für ein beeindruckendes Soundgewitter.
Der begnadete Schlagzeuger ist über die Landesgrenzen hinaus weit bekannt und sorgt bei BALLROOM BLITZ nicht nur für den richtigen Drive und das Tempo, sondern ist auch der erfahrenste Musiker der Crew. Er trat hier eindrucksvoll den Beweis an, was man alles aus dem Schlagzeug rausholen kann, wenn man es dann so wie Dirk beherrscht.
Mit „Teenage Rampage“ aus dem Jahr 1974 und „Burn on the Flame“, ein B-Seiten-Hit, leitete die Crew den zweiten Abschnitt ein. Vom Album „Sweet
Fanny Adams“ haute die Formation den Kracher „Set me free“ aus den Verstärkern, wo ´Klatty´ und ´Mike´ erneut ihre Gitarren mächtig heiß laufen ließen und aus den Instrumenten alles rausholten.
Ein schöner Konzertmoment dann auch in der nächsten Songpause, wo Gitarrist ´Klatty´ seine beiden früheren Gitarrenlehrer aus Velbert im
Publikum ausmachte und begrüßte. Wer den heutigen Ausnahmegitarristen sieht, kann sich gar nicht vorstellen, dass er mal Gitarrenunterricht genommen hat. Auch für die beiden Lehrer war es sicher mehr als verwunderlich, was aus dem damals „kleinen ´Klatty´“ im zarten Teenager-Alter von 13 Jahren geworden ist.
Dann wurde es im Kubana Live Club richtig laut, denn mit fettem Sirenengeheul wurde „Blockbuster“ eingeläutet. Vor der Bühne hatte so manch einer der älteren Besucher schon mit leichten
Bewegungseinschränkungen zu kämpfen, womit sich der Muskelkater für die nächsten Tage ankündigte.
Das galt auch für den 64-jährigen Dirk aus Iserlohn, der normalerweise mit langem Stehen so seine gesundheitlichen Probleme hat, hier aber eisern auf die Zähne biss und satte zwei Stunden mit viel Adrenalin durchhielt. So wie Dirk ging es vielen, die die körperlichen Aua-Zeichen schlichtweg ignorierten und schmerzverzerrt weiterrockten. Und ja, bei vielen schaute man in feuchte Augen, manchmal rollten auch bei einigen ein paar Tränchen übers Gesicht, wofür sich niemand schämte, aber man einfach von den schönen
Erinnerungen vor über 50 Jahren übermannt wurde.
Zum großen Finale presste die Equipe mit „Wig Wam Bam“, „Hellraiser“ und „Fox on the run“ nochmal den letzten Sweet-Saft aus den Boxen und wollten sich schlichtweg von der Bühne stehlen. Da hatten sie die Rechnung aber ohne ihr Publikum gemacht. Das rastete vor der Bühne mal richtig aus und forderte unüberhörbare Zugabe-Rufe. Denn ein Mega-Hit fehlte noch in der Sammlung: „It′s, it′s a Ballroom Blitz. It′s, it′s a Ballroom Blitz“! So leitete dann Dirk Sengotta an den Drums und Lemmy mit den bekannten Worten:
Are you ready Steve? Uh-huh
Andy? Yeah
Mick? Okay
Alright fellas, let’s goooooo!
den Welthit von 1973 ein, wo auch vor der Bühne nochmal jeder gefordert wurde. Den absolut letzten Schlusspunkt setzte die Formation mit „Peppermint Twist“. Spätestens jetzt verloren dann auch die Damen und Herren aus den „50er Jahren“ ihre Contenance und konnten sich dem gemeinsamen Twist auf der Tanzfläche nicht mehr entziehen.
Dann war Schluss, der letzte Riff gespielt und die Band erntete einen überschwänglichen nicht endenden Beifall, den sie sich mehr als verdient hatte. BALLROOM BLITZ blieb nichts schuldig und sind die wahren Heroes des 70er Glam Rock. Was das Quartett besonders auszeichnet ist die große Leidenschaft und das Herzblut, mit denen sie nicht nur die Zuschauer in einen
Bann ziehen, sondern auch spiel- und stimmtechnisch bis an ihre Grenzen gehen.
Wie beliebt die Band inzwischen ist zeigt der Nachspann, wo die Band runter vor die Bühne kam und jedem Fan und Besucher die Möglichkeit eines Selfies als Erinnerungsstück eröffnete. Die Schlange wollte nicht mehr aufhören, was eindeutig für die bergischen Recken sprach, die der Musikwelt auch gestern wieder ein außergewöhnliches Geschenk der Glamrock-Musik schenkten.
Glücklich waren auch die drei Freunde aus Iserlohn und Paderborn, die sich doch sichtlich erschöpft an die Theke schleppten, dort mit ein paar Bierchen
den Durst löschten und den phantastischen Rockabend ausklingen ließen.
Wer die Möglichkeit hat BALLROOM BLITZ live zu sehen, sollte nicht zweimal überlegen. Die nächsten Termine: 20. März im Steinbruch in Duisburg, am 8. Mai in Oberhausen, am 3. Juli in Velbert und am 19. September in Hannover, zusammen mit den legendären Lords.

Der Redaktion war ein Blick hinter die Kulissen in den Backstagebereich der Band vergönnt, wo man nur auf zufriedene Gesichter traf. Nach dem doch
beeindruckenden musikalischen Erlebnis war es nun an der Zeit, die facettenreiche Geschichte dieser talentierten Musiker kennenzulernen.
Lasst uns gemeinsam in die inspirierenden kleinen Biografien eintauchen und die Wege entdecken, die sie zu diesem besonderen Moment geführt haben.

BALLROOM BLITZ sind seit 2005 auf den Bühnen Deutschlands und stehen damit satte 21 Jahre auf den Bühnenbrettern. Die Band versprüht das Sweet-Flair der 70er Jahre und ist stolz die Musik ihrer englischen Vorbilder und den nie aussterbenden Glamrock weiter in die Welt hinauszutragen. Die vier Musiker kommen aus verschiedenen Bands mit verschiedenen Stilrichtungen und verfügen über eine große Erfahrung.
Frank ´Lemmy´ Fellinger alias Brian Connolly:
Als junger Musiker gründete er 1984 mit Musikfreunden die Thrash-Metal-Band VIOLENT FORCE aus Velbert, wo er am Bass begann, ehe er später auf Leadgitarre und Gesang umstieg. 1987 produzierte die Band im Karo Studio
Münster ihr einziges Album „Malevolent Assault of Tomorrow“. Nach vielen Liveauftritten löste sich die Band 1989 auf, da der Erfolg ausblieb. `Lemmy` gründete danach die Band SACRED CHAO.
2005 gründete er dann mit Mike ´Klatty“ Klatt die heutige BALLROOM BLITZ, zunächst unter anderem Namen, wo die Band für die Wahl eines alten Bandnamens zunächst eine Vertragsstrafe erhielt. Bei BB ist er Frontmann und für den Gesang zuständig ist. ´Lemmy´ spielt noch in einer weiteren Musikband namens JAMHEADS, wozu auch Bassgitarrist Michael ´Steve´
Posthaus gehört. Dort steht ´Lemmy´ an der Lead- und Rhythmusgitarre und ist auch hier für den Gesang zuständig.
Den Sound der JAMHEADS, gegründet 1990, kann man am ehesten als dreckigen Rock´n´Roll bezeichnen. Hier werden Heavy Metal-Elemente mit Punk- und Hard Rock vermischt, verbunden mit den Einflüssen von MOTÖRHEAD, ROSE TATTOO, RAMONES, AC/DC, THE CULT und anderen Bands. Die Band existiert bereits sage und schreibe 36 Jahren.

Michael Posthaus alias Steve Priest:
Michael startete seine musikalische Karriere 1989 mit der Band INSANITY als Bassgitarrist. Von 1990-1996 stand er bei JAMHEADS am Viersaiter. Bis zur Jahrtausendwende war er mit der Band STAHLTRÄGER und THORAX noch bei zwei weiteren Bands tätig. 2012 stieg er dann erneut bei JAMHEADS am Bass ein und steht damit zusammen mit `Lemmy` auch hier auf der Bühne. Zwei Jahre später hatte Michael noch ein weiteres Engagement bei der Band NINJA. Bei BALLROOM BLITZ bekleidet er ebenfalls die Bass-Position und ist für die wichtige Vocalstimme verantwortlich.


Mike ´Klatty´ Klatt alias Andy Scott:
Bei BALLROOM BLITZ spielt ´Klatty´ die Lead- und Rhythmusgitarre und ist mit für die Vocalstimme verantwortlich. Er kann ohne Wenn und Aber als ein Ausnahmetalent bezeichnet werden. Äußerlich ist ´Klatty´ eher der Hard & Heavy-Typ, aber an der Gitarre beweist er so viel Präzision, dass sich selbst ein Richie Blackmore ehrfurchtvoll verneigen würde. ´Klatty´ hat noch ein
weiteres Engagement in der Band `QuerfeldBeat´, wo auch seine Frau Silvia mit von der Partie ist.
Hier ist der Name Programm: ´QuerfeldBeat´ spielt Live Musik querbeet durch alle Genres und Epochen. Rock, Pop, Schlager, Disco, Deutschrock, Neue Deutsche Welle, Greatest Hits und Top 40. Das Beste aus den 70ern, 80ern, 90ern und natürlich von heute. Die professionelle Live Show der Band lässt keine Wünsche offen.


Dirk Sengotta alias Mick Tucker:
Und last but not least: BALLROOM BLITZ-Schlagzeuger Dirk Sengotta, das absolute Ausnahmetalent in der Crew. Er ist einer der gefragtesten Drummer in der deutschen Musik-Szene und hat Studioaufnahmen u.a. mit den Scorpions („Wind of Change“), Blues-Sänger Percy Sledge („When A Man Loves A Woman“), die Pointer Sisters („I’m So Excited“), Gloria Gaynor („I Will Survive“), Sasha („If You Believe“) und Wolfgang Petry („Wahnsinn“) gemacht. Aus der deutschen und internationalen Musikszene ist er nicht mehr
wegzudenken.
Maßgeblich für Dirk Sengottas Drum-Spiel sind Perfektion und seine moderne Spielart. Bei der musikalischen Bandbegleitung als Drummer platziert er intuitiv den passenden Groove und passenden Fill an der richtigen Stelle. Eine seiner weiteren Stärken besteht darin, seine Schlagzeug-Sounds ästhetisch an das entsprechende Genre anzupassen. Seine Spielart und sein Wissen hat Dirk in diversen Workshops deutschlandweit vorgestellt und geteilt.
Dirk Sengotta studierte Schlagzeug an der Bergischen Musikschule bei Michael Bruchmann, wechselte danach an die Musikhochschule in Arnheim in den Niederlanden. Dabei ist gerade er einer der gefragtesten Drummer in der deutschen Musik-Szene. Seine Drummer-Fähigkeiten sind mehr als außergewöhnlich und verpassen dem ganzen noch den richtigen Drill und das Tempo.
Foto: Mit freundlicher Genehmigung und Dank an BALLROOM BLITZ (Frank Fellinger, Mike Klatt, Michael Posthaus und Dirk Sengotta), Jürgen Hoffmann, Kubana, Susanne Hanke, Jo Stals und Archiv


