19 Jahre SQRR: Vom Internetradio-Pionier zur ewigen Boogie-Rock-Legende!
Wie ein leidenschaftliches Fan-Projekt zwei Jahrzehnte Radiogeschichte schrieb – SQRR zwischen kultigen Riffs, treuer Community und rein ehrenamtlicher Herzblut-Arbeit – Gründer & DJ Andreas Nixdorf blickt im Mega-Interview zurück auf Meilensteine, Höhen und Tiefen
von Werner Kilian
19 Jahre leidenschaftlicher Rock’n’Roll, unzählige emotionale Momente und eine weltweite Community, die durch den Beat von Status Quo und echten Boogie-Rock verbunden ist: SQRR (Status Quo Rock Radio) feiert im nächsten Jahr ein ganz besonderes Jubiläum. In gut zwei Jahrzehnten Radiogeschichte hat das ehrenamtliche Team um Mitgründer und DJ Andreas Nixdorf bewiesen, was pure Begeisterung für die Musik bewegen kann.
Im großen „Vor-Jubiläums-Interview“ blickt der erfahrene Moderator auf die Anfänge des Senders zurück und erinnert bewegend an unvergessene Mitstreiter wie den schmerzlich vermissten „Boogieman“ Manfred. Zudem spricht Andreas Nixdorf offen über die technischen Sprünge vom komplizierten Stream-Link zur modernen App, die Herausforderungen einer rein privaten, nicht-kommerziellen Finanzierung und die treue Unterstützung durch Weggefährten.


Andreas „Yeti“ Nixdorf (Gründer SQRR)
Alles in allem: 50 klare Fragen – 50 klare Antworten! Ein packender, persönlicher und ehrlicher Einblick hinter die Kulissen eines Kult-Senders – von den eigenen Wurzeln bis hin zum Zukunftswunsch nach neuen Riffs von Status Quo.
Teil 1: Die Anfänge & das anstehende Jubiläum
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1.
Presse-Media-Online.de: 20 Jahre SQRR – wenn ihr auf den Start zurückblickt: Wie kam es damals eigentlich zur Idee, ein eigenes Internetradio für Status Quo- und Rockfans zu gründen?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Naja, eigentlich war es meine Idee. Zu
dieser Zeit war ich bereits seit vielen Jahren Mitglied im Status-Quo-Rock-Forum von Michael Schiller. Irgendwann habe ich zu ihm gesagt: „Du, hör mal, im Radio läuft einfach viel zu wenig von der Musik, die wir Status-Quo-Fans wirklich gerne hören.“ Stattdessen lief gefühlt immer AC/DC und immer wieder dasselbe.

Also haben wir uns gesagt: Dann machen wir eben die Musik, die ein echter Status Quo-Fan auch selbst hören würde. Man darf dabei nicht vergessen, in welcher Zeit das war. Selbst auf WDR 4 lief damals im Grunde nur Schlager. Das war also genau der richtige Zeitpunkt für unsere Idee.
Ich habe Michael Schiller, dem Macher des Status Quo–Rock-Forums, davon erzählt. Er fand die Idee gut, machte sich Gedanken über eine Webpräsenz und ziemlich schnell war auch der Name geboren: Status Quo Rock Radio. So heißen wir im Prinzip bis heute, auch wenn wir inzwischen im Web unter SQRR beziehungsweise sqrr.de auftreten. Die Domain gab es übrigens schon damals.
2.
Presse-Media-Online.de: Wie fühlte es sich an, in den Anfangszeiten des Internetradios auf Sendung zu gehen, als Online-Streams noch in den Kinderschuhen steckten?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Es war schon irgendwie komisch. Die ersten Internetradios gab es zwar bereits, aber im Prinzip war das alles noch ziemlich neu. Ursprünglich sollte SQRR eigentlich nur für die Benutzer von StatusQuoRock.de sein. Diese
Seite gibt es übrigens heute noch. Aber unser Radio hat sich dann doch ziemlich schnell über diese Grenzen hinaus verselbstständigt.
Wir wurden irgendwann auch außerhalb des Status Quo-Fanforums wahrgenommen. Trotzdem war es nie so, dass wir uns wie die großen Radiostars gefühlt hätten. Wir wussten ja, dass wir nicht vor Zehntausenden von Hörern senden. Es ging uns in erster Linie um den Spaß und darum, anderen Menschen die Musik näherzubringen, die wir selbst lieben – insbesondere Boogie-Rock, Hardrock und damals vor allem auch viele unbekanntere Bands.
3.
Presse-Media-Online.de: Was waren die größten technischen und organisatorischen Hürden in den ersten Jahren von SQRR?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Die grundsätzlichen Fragen waren damals eigentlich gar nicht so anders als heute: Wie bringt man so etwas überhaupt an den Start? Zuerst braucht man natürlich eine funktionierende Webseite. Da hatte Michael glücklicherweise unglaublich viel Ahnung vom Webdesign und hat sich damals darum gekümmert. Er war außerdem dafür verantwortlich, dass wir uns bei der GEMA und der GVL entsprechend
anmelden konnten.
Auch den Anbieter für unseren Stream hat Michael damals gefunden. Und das ist tatsächlich etwas, worauf ich bis heute ein bisschen stolz bin: Der Stream, über den SQRR damals gestartet ist, läuft im Prinzip bis heute. Das ist nach fast 20 Jahren schon etwas ganz Besonderes.
Deshalb möchte ich an dieser Stelle auch einmal ausdrücklich Herrn Uwe Roselius von ´Der Stream´ meinen Dank aussprechen. Er ist für mich nicht nur unser Ansprechpartner in Sachen Stream, sondern inzwischen auch privat jemand, den ich sehr schätze. Und das Besondere ist: Wenn es mit dem Radio-Stream einmal Probleme gibt, kann ich ihn teilweise sogar zu später Stunde noch erreichen. Und dann wird nicht lange diskutiert – das Problem wird schnellstmöglich behoben.
Daneben kamen natürlich noch weitere Fragen auf: Wie wird man bekannt? Dürfen wir den Namen Status Quo verwenden? Dürfen wir auch die entsprechende Schrift verwenden? An dieser Stelle muss ich dem damaligen Status Quo-Management wirklich noch einmal ein
großes Kompliment machen. Wir durften den Namen verwenden und haben natürlich im Gegenzug auch immer fleißig Werbung für Status Quo gemacht.
Und auch die technischen Voraussetzungen für einen DJ sind im Grunde bis heute ähnlich geblieben: Man braucht einen vernünftigen Computer, eine stabile Internetverbindung, ein entsprechendes Sendeprogramm und natürlich ein Headset beziehungsweise Mikrofon. Wenn man heute zurückblickt, war es also gar nicht nur eine technische Herausforderung.
Es war ein Zusammenspiel aus Webdesign, rechtlichen Voraussetzungen, Streamtechnik und natürlich der Frage, wie man überhaupt ein solches kleines Radio bekannt macht. Und dass vieles davon, was damals aufgebaut wurde, heute – fast 20 Jahre später – immer noch funktioniert, finde ich persönlich schon ziemlich beeindruckend.
4.
Presse-Media-Online.de: Hättet ihr beim Start jemals gedacht, dass das Projekt zwei Jahrzehnte überstehen und eine so treue Community aufbauen würde?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Ganz ehrlich: Nein. So wie wahrscheinlich niemand beim Start einer Band denkt, dass sie einmal 50 oder 60 Jahre Musik machen wird, haben auch wir damals nicht damit gerechnet, dass wir so lange durchhalten. Und wenn ich
ehrlich bin, war das Radio im Laufe der Jahre sogar mehrmals praktisch tot.
Nach ungefähr vier Jahren hatte Michael irgendwann entweder die Lust oder einfach nicht mehr die nötige Zeit, das Radio weiterzumachen. Er fragte mich deshalb, ob ich es übernehmen würde. Das war keine ganz einfache Entscheidung. Aber bevor das Projekt endgültig zum Sterben verurteilt war, habe ich gesagt: „Okay, ich mache es.“
Während Michael und ich das Radio am Anfang gemeinsam betrieben hatten, lag danach die Verantwortung im Wesentlichen bei mir – inklusive Webseite und allem, was dazugehört.
5.
Presse-Media-Online.de: Welcher Moment aus den vergangenen 20 Jahren ist euch persönlich am stärksten in Erinnerung geblieben?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Da gibt es nicht den einen Moment, sondern mehrere. Zwei davon sind mir allerdings ganz besonders im Gedächtnis geblieben.
Zum einen hatten wir ein internationales Boogie-Rock-Festival im Evi’s Bistro in Wülfrath. Das war mit mehr als 160 Besuchern komplett ausverkauft und tatsächlich international besetzt.
Hauptact waren BSM aus Schweden. Dazu kamen Heavy Rain und als Opener Catch Me Back – eine Band, die es heute noch gibt. Die Jungs waren damals gerade einmal ungefähr 18 Jahre alt und trotzdem schon absolut geniale Musiker. Der zweite große Moment war meine 50. Geburtstagsfeier bei den MC Demonic Heads in Ratingen-Homberg.
Dort trat John „Rhino“ Edwards mit seiner Band auf. Dazu kamen History X und als Vorband Break Even, eine der bekanntesten und besten deutschen Status Quo-Tributebands. Das war ein Abend, den wir wahrscheinlich alle nie vergessen werden. Und selbst Rhino war davon so begeistert, dass er bis heute immer mal wieder fragt, ob wir nicht noch einmal ein solches Festival veranstalten wollen.
6.
Presse-Media-Online.de: Wie hat sich das Radio von den ersten Test-Streams bis zur heutigen chayns-Site und der Einbindung auf Plattformen wie radio.de entwickelt?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Das ist ein bisschen schwierig zu beantworten, weil wir im Grunde immer versucht haben, mit der Zeit zu gehen. Wir sind
schließlich auch nicht mehr die Jüngsten (…lacht). Die Hörer sind mittlerweile teilweise jünger geworden und gleichzeitig hat sich das Internet enorm weiterentwickelt.
Irgendwann kamen Internetradios als Standalone-Geräte auf den Markt, später Apps und zahlreiche weitere Möglichkeiten. Natürlich haben wir SQRR dort ebenfalls eingebunden. Dadurch kann man unser Radio heute längst nicht mehr nur am Computer hören.
7.
Presse-Media-Online.de: Wenn ihr das SQRR-Gefühl der letzten 20 Jahre in drei Worten beschreiben müsstet: Welche wären das?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Ganz einfach: Einfach nur geil!
8.
Presse-Media-Online.de: Was bedeutet euch dieses 20-jährige Jubiläum im nächsten Jahr persönlich und wie feiert ihr diesen Meilenstein gemeinsam mit den Hörern?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Ob und wie wir den 20. Geburtstag – der ja erst 2027 ist – feiern werden, wissen wir momentan noch nicht. Wir werden alle älter und haben im Laufe der Jahre gelernt: Je älter man wird, desto weniger Freizeit hat man. Familien
kommen dazu, Kinder werden größer und verlassen irgendwann das Haus, die Jobs werden anspruchsvoller und gleichzeitig wird das Leben teurer.
Und dann kommt natürlich noch die Finanzierung des Radios dazu. Deshalb kann ich heute noch nicht sicher sagen, ob wir 2027 tatsächlich wieder an den Start gehen werden. Aber ich glaube, selbst wenn ich alles alleine finanzieren müsste, möchte ich unbedingt noch die 20 Jahre vollmachen. Vielleicht schaffen wir es sogar, noch einmal eine richtig große Party zu veranstalten. Schauen wir einfach, was 2027 bringt.
Teil 2: Das Team & die DJs
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9.
Presse-Media-Online.de: Ein Radio lebt von seinen Stimmen: Stellt uns das aktuelle DJ-Team doch bitte kurz vor – wer steht heute regelmäßig hinter dem Mikrofon?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Ja, womit fange ich an? Der Esel nennt sich zuerst, oder (…lacht)? Zu mir selbst muss ich wahrscheinlich nicht viel sagen. Ich glaube, mich kennt man inzwischen. Ich bin bis heute derjenige, der die Boogie-Rock-Fahne hochhält.Dazu kommt meine Frau Britta, die uns
immer mal wieder als DJane unterstützt.
Mein Sohn Alexander ist inzwischen 23 Jahre alt. Er hört nach wie vor richtig gute Musik und ist natürlich weiterhin Teil des Teams. Allerdings ist er mittlerweile voll im Berufsleben angekommen und hat dadurch nicht mehr ganz so viel Zeit wie früher. Dann haben wir unseren guten alten Pepe. Er hat SQRR
gemeinsam mit uns gegründet und ist – neben mir – der letzte verbliebene DJ aus der Gründungszeit.
Auch bei ihm gab es leider schwere Zeiten. Er war längere Zeit sehr krank und hatte zusätzlich private Probleme. Umso mehr freue ich mich, verkünden zu können: Pepe kommt zurück! Er wird künftig wieder sonntags um 10:30 Uhr sein legendäres
Brunch Radio machen. Dann haben wir noch unseren DJ Beat (Patrick). Bei ihm wird alles gespielt, ob neu oder alt in allen Musikrichtungen. Da ist für jeden was dabei. Er spielt auch die eigenen Songs seiner Band Ember Wings und hat für Musikwünsche immer ein offenes Ohr.
Eine ganz besondere Ergänzung ist unsere DJane Angel of Thrash, Gina. Sie ist eine unglaubliche Musikexpertin und kennt sich praktisch über sämtliche Genres hinweg aus. Ihre große Spezialität sind allerdings die härteren Klänge: Death Metal, Thrash Metal und alles, was
in diese Richtung geht.
Außerdem stellt sie regelmäßig neue und unbekannte Bands vor. Ich bezeichne sie deshalb gerne als „The Brain“, denn ich habe bisher kaum einen DJ getroffen, der über einen derartigen Wissensschatz im Metalbereich verfügt. Boogie-Rock ist nicht unbedingt ihr Schwerpunkt – aber gerade deshalb ist sie eine fantastische Ergänzung unseres Programms.
Dann haben wir DJ Dirty. Er spielt eigentlich alles, was hart und rockig ist – aus sämtlichen
Jahrzehnten. Dazu gehört beispielsweise auch Ostrock. Dirty war bereits früher DJ bei SQRR. Auch bei ihm gab es private Schicksalsschläge und Probleme. Trotzdem ist er dem Radio immer verbunden geblieben. Umso mehr freue ich mich, dass ich sagen kann: DJ Dirty ist wieder dabei!
Und dann haben wir noch unseren Neuzugang Leon. Ihm bin ich ganz besonders dankbar. Ohne Leon hätte das Radio 2026 wahrscheinlich nicht mehr überlebt. Unsere Webseite war inzwischen technisch ziemlich veraltet. Ich hatte keinen richtigen Webmaster mehr, es gab
verschiedene Umstellungen und irgendwann war die Seite plötzlich komplett offline.
Da ich selbst nicht wirklich Webdesign beherrsche und die Seite über die Jahre eigentlich hauptsächlich verwaltet hatte, sah es zunächst ziemlich schlecht aus. Leon ist glücklicherweise selbst DJ bei einem befreundeten Internetradio Namens Funhitmixradio und hat sich bereit erklärt, uns zu helfen. Er hat das komplette neue Design von SQRR entwickelt und die neue Webseite programmiert.
Und das ist alles andere als selbstverständlich, denn er ist selbst Betreiber beziehungsweise DJ eines anderen Radios. Er fand SQRR aber so klasse, dass er sich zusätzlich bereit erklärt hat, gelegentlich selbst eine Sendung zu machen oder als Gast-DJ einzuspringen. Natürlich werde ich mich bei Gelegenheit revanchieren und auch bei seinem Radio einmal eine Sendung machen.
10.
Presse-Media-Online.de: Einige von euch gehen jetzt auf ihr persönliches fast 20-jähriges Moderations-Jubiläum zu. Wie hat sich eure eigene Leidenschaft für das Moderieren über all die Jahre verändert?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Von der ursprünglichen Stammmannschaft sind eigentlich nur noch Pepe und ich übrig. Und die Antwort kann ich deshalb mit einem einzigen Wort geben: Die Philosophie hat sich bis heute nicht verändert. Die Leidenschaft ist noch genauso da wie am ersten Tag.
11.
Presse-Media-Online.de: Wie teilt ihr euch die täglichen Sendezeiten ab 20 Uhr auf – hat jeder DJ sein festes Spezialgebiet oder Lieblings-Genre?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Auch bei den Sendezeiten haben wir uns weiterentwickelt. Zum einen hatten wir irgendwann gar nicht mehr genügend DJs, um jeden Abend zuverlässig ab 20 Uhr senden zu können. Zum anderen wollten wir die Zeit nutzen, die uns trotz Beruf und Familie überhaupt noch zur Verfügung steht. Deshalb gibt es inzwischen Sendungen, die bereits um 19 Uhr beginnen, und andere, die erst um 21 Uhr starten.
Jeder DJ hat schließlich noch eine Familie und einen Hauptjob. Und für mich ist ganz wichtig: Familie und Beruf gehen immer vor dem Radio. SQRR ist ein Hobby und soll vor allem Spaß machen. Und so kann deshalb jeder DJ selbst entscheiden, ob er einen festen Sendeplatz möchte oder lieber spontan sendet.
Wenn jemand keinen festen Platz hat, findet man die jeweiligen Sendungen in unserem Sendeplan. Wir kündigen sie außerdem über Facebook an. Und seit ein paar Jahren gibt es Musik bei uns nicht nur live ab 20 Uhr. Bei uns gibt’s klasse Rock rund um die Uhr, das ganze Jahr über!
12.
Presse-Media-Online.de: Was macht den Reiz aus, nach einem langen Arbeitstag abends ab 20 Uhr live für die Rock-Community auf Sendung zu gehen?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Puh, die Frage ist gar nicht so einfach. Vielleicht ist es tatsächlich einfach der Spaß an der Freude. Auch wenn man nur zwei Stunden am Mikrofon sitzt, macht es einfach Spaß. Man ist mit anderen Menschen in Kontakt und kann
gleichzeitig Musik präsentieren, die sonst vielleicht niemand zu hören bekommt.
Wir spielen sehr viele unbekannte Bands und haben dadurch tatsächlich schon Bands einem größeren Publikum nähergebracht. Ein gutes Beispiel sind Sabaton und Airbourne. Beide Bands haben wir schon gespielt, bevor sie in Deutschland richtig groß wurden beziehungsweise in den deutschen Charts auftauchten. Wir bekamen damals sogar Promos direkt von den Bands.
Und irgendwann machte es plötzlich „Bumm“ – beide Bands waren in Deutschland ganz oben dabei. Vielleicht ist genau das ein kleiner Anreiz: Zu wissen, dass man möglicherweise ein kleines Stück dazu beigetragen hat, eine großartige Band bekannt zu machen.
13.
Presse-Media-Online.de: SQRR ist ein rein ehrenamtliches, nicht-kommerzielles Projekt. Was motiviert das DJ-Team, seit zwei Jahrzehnten so viel Herzblut und Freizeit zu investieren?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Ich glaube, ein wichtiger Grund steckt bereits in meiner Antwort auf die vorherige Frage. Durch SQRR bekomme ich beispielsweise
sehr viel Musik von Plattenlabels und Bands zugeschickt, die ich vorher überhaupt nicht kannte. Und darunter sind immer wieder echte Juwelen. Es macht einfach unglaublich viel Spaß, solche Musik zu entdecken und sie dann unseren Hörern vorzustellen.
Wenn man dann irgendwann feststellt, dass eine Band, die man selbst früh gespielt hat, plötzlich in den Charts landet, ist das natürlich ein ganz besonderes Gefühl. Wie ich eben schon erwähnte, Sabaton und Airbourne sind dafür gute Beispiele. Vielleicht ist genau das einer der Hauptgründe, warum man dieses Hobby so lange macht.
14.
Presse-Media-Online.de: Gab es über die Jahre auch mal Durststrecken im Team und wie habt ihr als Mannschaft zusammengehalten?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Oh ja. Das gab es mehrfach. Es fing schon damit an, dass Michael nach ungefähr vier Jahren sagte: „Ich möchte das Radio nicht mehr machen. Wer will übernehmen?“ Später gab es natürlich auch innerhalb des Teams
immer mal wieder Streit und unterschiedliche Meinungen. Leute gingen, manche machten teilweise sogar bei anderen Internetradios weiter oder gründeten eigene Projekte. Dadurch wurde unser DJ-Team zeitweise immer kleiner.
Und irgendwann wiederholte sich das Ganze. Wenn viele Menschen zusammenarbeiten, gibt es eben auch mal Streit und Knatsch. Das Entscheidende ist aber, dass man sich anschließend wieder zusammenrauft. Am Ende muss ein funktionierendes Team übrig bleiben, das vor allem eines gemeinsam hat: Wir machen das aus Spaß an der Freude. Und wie gesagt: Vom ursprünglichen Gründungsteam sind heute nur noch Pepe und ich übrig.
15.
Presse-Media-Online.de: Wie bereitet sich ein SQRR-DJ auf seine Abendsendung vor – entsteht die Playlist spontan oder ist alles akribisch geplant?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Das macht jeder DJ anders. Der eine weiß vorher genau, welche Songs er spielen möchte. Der nächste entscheidet spontan. Ein anderer
orientiert sich stark an den Musikwünschen aus dem Chat. Ich selbst mache relativ wenige Sendungen. Deshalb überlege ich oft schon während der Woche, welche Songs und Bands ich unbedingt einmal vorstellen oder wieder spielen möchte.
Ein bis zwei Tage vor der Sendung erstelle ich daraus meine Playlist und hinterlege sie bereits im Sendeprogramm. Während der Sendung bleibt aber immer Raum für Spontaneität. Wenn im Chat ein besonderer Musikwunsch kommt und ich den entsprechenden Song habe, wird die Playlist eben erweitert.
16.
Presse-Media-Online.de: Welches war das Verrückteste oder lustigste Erlebnis, das einem DJ während einer Live-Sendung bisher passiert ist?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Das ist ganz einfach. Ich habe einmal eine Sondersendung über die neue CD der Düsseldorfer Boogie-Rock-Band Heavy Rain gemacht.
Kurz vor Beginn der Live-Sendung klingelte es plötzlich an meiner Haustür. Und auf einmal stand die komplette Band bei mir im Wohnzimmer – mit allen Instrumenten und allem, was dazugehört. Die Jungs haben sich bei mir quasi spontan eingerichtet.
Ich habe dann zwischendurch immer wieder das Mikrofon geöffnet, sodass wir zwischen den Songs Live-Interviews mit der Band machen konnten. Gleichzeitig gab es immer wieder musikalische Untermalung direkt aus meinem Wohnzimmer, die ich dann natürlich gleich auch übertragen habe! Das war absolut unvergesslich.
17.
Presse-Media-Online.de: Sucht ihr aktuell noch nach Verstärkung für das DJ-Team und welche Voraussetzungen sollte ein neuer Rock-DJ bei SQRR mitbringen?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Die suchen wir immer!! Oh, das ist ganz einfach: Ganz, ganz viel Geld (…lacht)! Nein, im Ernst: Das Wichtigste ist Spaß an der Musik und der Wunsch, diese Musik auch anderen Menschen näherzubringen. Wir sind alles Hobby-DJs. Keiner von uns macht das professionell. Familie und Beruf gehen immer vor.
Man muss auch nicht perfekt sein. Versprecher gehören dazu und machen einen DJ manchmal sogar sympathisch. Wichtig sind Leidenschaft, Interesse an Musik und Spaß am Moderieren. Vieles andere ergibt sich dann von selbst. Technisch braucht man einen funktionierenden Computer, eine vernünftige Internetverbindung, ein Sendeprogramm und ein Headset mit Mikrofon.
Wenn jemand nach diesem Interview Lust bekommen hat, einmal bei uns reinzuschauen oder vielleicht als Gast-DJ eine Testsendung zu machen, kann er sich ganz einfach über das Bewerbungsformular auf unserer Webseite melden. Die Bewerbung landet direkt bei mir und wird normalerweise ziemlich schnell bearbeitet.
18.
Presse-Media-Online.de: Wie hält man die Energie und den Teamgeist im Radio-Team über 20 Jahre hinweg konstant hoch?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Das weiß ich ehrlich gesagt selbst nicht genau. Wahrscheinlich muss man einfach musikverrückt sein.
Teil 3: Musik & Sendekonzept
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19.
Presse-Media-Online.de: Die Musikauswahl reicht von AC/DC bis ZZ Top mit einem klaren Schwerpunkt auf Status Quo. Wie findet ihr die perfekte Balance im täglichen Programm?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Perfekte Balance? Puh – ehrlich gesagt habe ich mir darüber nie wirklich Gedanken gemacht. Im Grunde spielt jeder DJ das, was er selbst gerne hört. In der Anfangszeit kamen viele DJs aus dem Status Quo-Umfeld. Deshalb lief damals natürlich sehr viel Musik, die ein typischer Status Quo-Fan hören würde: Status
Quo, AC/DC, ZZ Top, Railroad und viele unbekanntere Boogie-Rock-Bands.
Mit den Jahren hat sich das Programm aber enorm verbreitert. Metal kam dazu, später immer härtere Stilrichtungen. Heute ist die Bandbreite deshalb so groß, dass man fast schon fragen könnte, ob „von AC/DC bis ZZ Top“ überhaupt noch ausreicht. Wir spielen mittlerweile praktisch alles, was die Rockmusik hergibt – inklusive sehr vieler unbekannter Bands und Genres, die mit Boogie-Rock gar nichts mehr zu tun haben.
Eine Sache ist allerdings über all die Jahre gleich geblieben: Schlager gibt es bei uns definitiv nicht. Und Hip-Hop ist bei SQRR ebenfalls absolut verpönt. Solange ich dieses Radio leite, wird sich daran mit Sicherheit nichts ändern.
20.
Presse-Media-Online.de: Status Quo steht im Namen des Radios: Was macht die Faszination dieser Band für euch aus, dass sie ein ganzes Radioprojekt tragen kann?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Status Quo ist die geilste Band der Welt,
war die geilste Band der Welt und wird für mich immer die beste Band der Welt bleiben. Auch wenn es Status Quo irgendwann nicht mehr geben sollte. Und auch ein Francis Rossi wird schließlich nicht ewig auf der Bühne stehen. Aber Status Quo verinnerlicht etwas ganz Besonderes: Diese Band hat meiner Meinung nach die besten Fans der Welt.
21.
Presse-Media-Online.de: Werden im Programm auch seltenere Live-Aufnahmen, B-Seiten oder Soloprojekte der Quo-Musiker gespielt, die man im normalen Radio nie hört?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Ja, natürlich. Das war bei uns schon immer ein wichtiger Bestandteil. Wir haben beispielsweise mit Thomas Franck (Quolion) einen ganz besonderen Status-Quo-Fan im Umfeld des Radios. Ich kenne kaum jemanden, der über
so viele seltene Aufnahmen und ein derart umfangreiches Fachwissen über Status Quo verfügt.
Er hat mir in der Vergangenheit immer wieder seltene Songs und Aufnahmen zur Verfügung gestellt und dazu das entsprechende Hintergrundwissen geliefert. Daraus haben wir gemeinsam bereits in der Vergangenheit Sondersendungen gestaltet.
Wenn ich wieder etwas mehr Zeit habe und Quolion ebenfalls, wird es voraussichtlich 2027 wieder etwas in dieser Richtung geben. Was genau, möchte ich heute noch nicht verraten. Aber eines kann ich versprechen: Es wird um sehr seltene Aufnahmen und jede Menge Hintergrundwissen gehen.
22.
Presse-Media-Online.de: Neben den Giganten der Rockgeschichte: Haben auch Nachwuchs-Rockbands oder lokale Tribute-Bands eine Chance, bei SQRR gespielt zu werden?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Ganz einfach: Ja. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Und genau das ist meiner Meinung nach eine der Besonderheiten von SQRR. Seit fast 20 Jahren stellen wir immer wieder Bands vor, die der normale Musikhörer draußen überhaupt nicht kennt.
23.
Presse-Media-Online.de: Welcher Rock-Klassiker darf in fast keiner SQRR-Sendedisziplin fehlen?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Bis auf eine Ausnahme gibt es eigentlich keinen bestimmten Song, der in jeder Sendung laufen muss. Die Ausnahme ist Pepes Brunch
Radio – wenn er wieder regelmäßig sendet. Dort läuft praktisch jede Woche derselbe Song: „Love Is Like Oxygen“ von The Sweet.
Und der Grund dafür ist mindestens genauso legendär wie der Song selbst: Pepe macht seine Sendung in Mundart und konnte „Love Is Like Oxygen“ als Schwabe bis heute nicht richtig aussprechen. Deshalb gehört dieser Musikwunsch bei ihm einfach zur Sendung dazu.
24.
Presse-Media-Online.de: Gibt es Musikwünsche der Hörer, die euch selbst überrascht haben oder die fast jeden Abend gefordert werden?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Bei Pepe ist die Antwort ganz eindeutig: „Love Is Like Oxygen“ von The Sweet…
25.
Presse-Media-Online.de: Wie entscheidet ihr, welche neuen Rock-Veröffentlichungen ins laufende Programm aufgenommen werden?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Das entscheidet letztlich jeder DJ für sich. Im Grunde kommt es darauf an, welche Musik zur jeweiligen Sendung und zur Stimmung passt. Gina geht beispielsweise regelmäßig die ganzen Promos durch und sucht gezielt das heraus, was ihrer Meinung nach unbedingt vorgestellt werden sollte. Bei ihr weiß ich selbst oft vorher nicht, welche Songs in ihrer nächsten Sendung auftauchen werden.
26.
Presse-Media-Online.de: Unterscheidet sich das Musikprogramm an Wochenenden von den Sendungen unter der Woche ab 20 Uhr?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Nein, eigentlich nicht.
27.
Presse-Media-Online.de: Gibt es Themensendungen, wie etwa reine Boogie-Rock-Nächte,
Hardrock-Specials oder Album-Reviews?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Ja, solche Sondersendungen gibt es immer wieder in unregelmäßigen Abständen.
28.
Presse-Media-Online.de: Was unterscheidet das musikalische Profil von SQRR grundlegend von kommerziellen Rock-Sendern im UKW- oder DAB+-Bereich?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Das ist eigentlich ganz einfach: Wir spielen im Prinzip genau das, was die Mainstream-Medien wie WDR, NDR und andere Sender
nicht oder nur selten spielen. Dort laufen häufig immer wieder dieselben Oldies oder die aktuellen Charts.
Bei uns gibt es dagegen sehr viel unbekannte Musik. Immer wieder stellen wir Bands vor, die kaum jemand kennt. Genau das macht SQRR für mich interessant. Natürlich sind wir dadurch ein Nischenradio. Aber damit kann ich sehr gut leben. Denn nur AC/DC und ZZ Top zu spielen, das kann jeder.
Teil 4: Community & Live-Chat
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29.
Presse-Media-Online.de: Eine Besonderheit bei SQRR ist der parallele Hörer-Chat während der Sendungen ab 20 Uhr. Wie wichtig ist dieser direkte Draht zum Publikum für euch?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Früher war der Chat extrem wichtig. Mit zunehmendem Alter von SQRR wurden es allerdings weniger Nutzer. Der Chat lief häufig nur
noch im Hintergrund. Heute haben wir zwar weiterhin einen Chat, er wird aber leider nicht mehr so regelmäßig genutzt. Zusätzlich gibt es inzwischen eine WhatsApp-Gruppe, in der sich jeder eintragen kann.
Wenn noch jemand im offiziellen Chat ist, schaut der DJ natürlich zwischendurch hinein. Bei meinen eigenen Sendungen weise ich außerdem ausdrücklich darauf hin, dass ich im offiziellen SQRR-Chat anwesend bin.
30.
Presse-Media-Online.de: Was passiert abends im Chat, wenn die Musik läuft – wie familiär geht es dort zwischen Hörern und DJs zu?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Wir sind nach wie vor ein kleiner Sender – und genau das ist eigentlich schön. Dadurch kennt man sich und es geht im Chat tatsächlich sehr familiär zu. Natürlich wird nicht ausschließlich über Musik gesprochen. Da geht es auch mal um aktuelle Ereignisse, Politik oder andere Themen. Sonst wäre es ja irgendwann auch langweilig (…lacht).
31.
Presse-Media-Online.de: Haben sich über den Chat im Laufe der 20 Jahre echte Freundschaften oder sogar Stammtische unter den Hörern entwickelt?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Freundschaften hat es immer gegeben
und wird es wahrscheinlich auch immer geben. Eigene Stammtische haben wir allerdings nie wirklich organisiert. Was es immer wieder gab, waren SQRR-Hörertreffen. Dafür hat das Radio beispielsweise eigene Veranstaltungen wie Boogie-Rock-Nächte organisiert. Auch bei mir im Garten haben schon kleinere Hörer- und DJ-Treffen stattgefunden.
32.
Presse-Media-Online.de: Wie stark beeinflussen die Rückmeldungen und Wünsche aus dem Chat den Ablauf der laufenden Sendung?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Schon ziemlich stark. Der Chat wird natürlich auch für Musikwünsche genutzt. Jeder DJ hat eine unterschiedlich große Musiksammlung. Wenn dann ein Hörer einen Wunsch äußert und der DJ genau diesen Song besitzt, wird er selbstverständlich gespielt – natürlich auch mit einem entsprechenden Gruß.
33.
Presse-Media-Online.de: Gibt es Stammhörer, die bereits seit den allerersten Tagen vor 20 Jahren jeden Abend einschalten?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Nein, das glaube ich eher nicht. Schließlich gibt es auch noch ein Leben außerhalb von SQRR (…lacht).
34.
Presse-Media-Online.de: Wie reagieren neue Hörer, die SQRR zum ersten Mal über Plattformen wie radio.de entdecken und in den Chat kommen?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Manchmal sind wir selbst überrascht, wer plötzlich bei uns auftaucht. Ich hatte einmal einen sehr interessanten Fall: Ein neuer Hörer kam in den Chat und wünschte sich von Ted Herold den Song „Ein kleines Herz“. Ich habe den Wunsch natürlich gespielt. Im Laufe des Gesprächs stellte sich dann heraus, dass der Hörer selbst Mitglied aus dem Umfeld von Ted Herold war.
Ein anderes Mal bekam ich plötzlich eine Nachricht von jemandem, der sich als John Miles Jr.
vorstellte. Er erzählte mir, dass seine komplette Band – einschließlich seines Vaters John Miles – während einer Produktionspause gerade unser Radio hörte. Ich dachte zunächst ehrlich gesagt, das sei ein Fake. Wir blieben aber in Kontakt. Irgendwann bekam ich dann tatsächlich eine E-Mail mit einer Einladung zu einem Konzert von Gary Moore, bei dem The Urge mit John Miles Jr. als Vorband auftrat.
Da denkt man sich natürlich: Wie viele bekannte Musiker haben unser kleines Radio eigentlich schon gehört? Es gibt immer wieder solche besonderen Geschichten. Der Kontakt zu John Miles besteht übrigens bis heute.
35.
Presse-Media-Online.de: Gab es auch schon Hörer-Treffen im realen Leben, zum Beispiel auf Konzerten von Status Quo oder Rock-Festivals?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Natürlich. Solche Treffen gab und gibt es immer wieder. Gerade als Status Quo-Fan kennt man sich bei Konzerten und Rockfestivals irgendwann untereinander. Und natürlich dürfen wir auch die Veranstaltungen nicht vergessen, die SQRR selbst organisiert hat.
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36.
Presse-Media-Online.de: Welcher Chat-Moment ist euch als besonders berührend oder witzig im Gedächtnis geblieben?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Oh ja, da gibt es eine Geschichte. Ich bin mit Frank Jooss, dem Schlagzeuger von Fiddler’s Green, befreundet und durfte irgendwann eine Sendung machen, in der ich die neue CD der Band vorstellen konnte. Fiddler’s Green hatte die Sendung vorher im Internet beworben. Da ich wusste, wie bekannt die Band ist, bat ich unseren damaligen Streamanbieter darum, mir einen Stream für mehr als 100 Hörer zur Verfügung zu stellen. Das hat er auch gemacht.
Die Sendung begann, glaube ich, um 20 Uhr. Und gegen 20:10 Uhr waren plötzlich weit über 350 Hörer im Stream. Unser Hörerrekord bis heute! Noch verrückter war der Chat. Normalerweise hatten wir vielleicht zehn oder zwölf Leute dort. Plötzlich waren es geschätzt 100. Alle wollten mit der Band sprechen, Fragen stellen und Informationen bekommen.
Die fünf Musiker von Fiddler’s Green haben sich wirklich Mühe gegeben, möglichst schnell zu antworten. Das Problem war nur: Wenn 100 Menschen gleichzeitig schreiben, rast der Chat dermaßen schnell nach oben, dass irgendwann niemand mehr hinterherkommt. Für mich war das damals einfach nur genial und gleichzeitig völlig chaotisch. Es war einer unserer größten Momente bei SQRR.
Der Stream hielt sich tatsächlich hervorragend. Im Chat waren aber irgendwann sowohl die Band als auch ich völlig überfordert. Aber das war eigentlich egal. Die Fans bekamen Informationen, hörten die neuen Songs teilweise fast einen Monat vor Veröffentlichung und zahlreiche Fiddler’s Green-Fans aus ganz Europa schalteten bei uns ein. Für uns war das eine unglaubliche Werbung.
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Presse-Media-Online.de: Wie schafft ihr es, dass der Ton im Chat auch bei hitzigen Musik-Diskussionen immer freundschaftlich und respektvoll bleibt?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Das ist ganz einfach: Status Quo-Fans sind die besten Fans der Welt. Da gehört für mich auch im Chat ein gewisser Anstand dazu. Und wenn wirklich einmal jemand völlig aus der Reihe tanzt, haben unsere Admins natürlich die Möglichkeit, ihn höflich aus dem Chat zu entfernen.
Teil 5: In Memoriam – Boogieman / Manni
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38.
Presse-Media-Online.de: Ein schmerzhafter Teil der SQRR-Geschichte ist der Abschied von eurem Mitgründer Boogieman (Manni). Welchen Stellenwert hatte Manni für die Entstehung und den Geist des Radios?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Manfred war eines der drei großen Gründungsmitglieder und für mich ganz klar die Seele des Radios. Er war ein Status Quo-Fan,
den praktisch jeder kannte und mochte. Ich weiß ehrlich gesagt nicht einmal, ob es SQRR ohne Manfred überhaupt gegeben hätte. Ich weiß nicht mehr genau, wie stark Michael ihn damals in die Gründung eingebunden hatte.
Aber Manfred war einfach ein ganz wichtiger Teil dieses Radios. Und wir werden ihn niemals vergessen. Den Namen Boogieman hatte er schließlich nicht ohne Grund. Er war ein absoluter Boogie-Rock-Fan und zauberte immer wieder Künstler aus dem Hut, die kaum jemand kannte – beispielsweise Micke Muster aus
Schweden. Ich erinnere mich noch genau an einen Abend, an dem Manfred plötzlich nicht sendete, obwohl er im Sendeplan stand. Das war völlig ungewöhnlich.
Denn Zuverlässigkeit hatte bei uns eigentlich einen Namen: Boogieman. Wir haben damals herumtelefoniert, versucht, ihn zu erreichen, und uns Sorgen gemacht. Dann stellte sich relativ schnell heraus, dass Manfred verstorben war. Für uns alle brach in diesem Moment eine Welt zusammen.
39.
Presse-Media-Online.de: Manni war nicht nur Mitgründer, sondern auch Vater, Ehemann, Opa und für euch ein treuer Freund. Wie habt ihr als Radio-Familie zusammengefunden, als euch diese Nachricht erreichte?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Die meisten von uns waren damals hauptsächlich digital miteinander verbunden – mit Ausnahme der DJs, die sich natürlich auch persönlich kannten. Aber trotzdem hat uns sein Tod alle tief getroffen. Wir haben damals gemeinsam Geld für einen Kranz gesammelt und mehrere von uns sind sogar nach Belgien zu seiner Beerdigung gefahren. Dort haben wir in Gedenken an Manfred an seinem Grab einen Kranz niedergelegt.
40.
Presse-Media-Online.de: Ihr betont, dass Manni einen ewigen Platz bei SQRR hat. Auf welche Weise lebt sein Andenken im täglichen Radiobetrieb weiter?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Viele unserer heutigen DJs kennen Manfred leider gar nicht mehr persönlich. Aber diejenigen, die ihn noch kannten, erinnern sich
natürlich an ihn. Auf unserer SQRR-Seite gibt es bis heute einen Nachruf auf ihn. Und ich selbst habe noch eine ganz besondere Erinnerung an Manfred.
Ab und zu spiele ich einen Song, den Manfred, unser Boogieman Klein, selbst eingesungen hat: „Peggy Sue“ von Buddy Holly. Dort hört man tatsächlich seine eigene Stimme. Wenn ich diesen Song spiele, erwähne ich natürlich auch, wer dort singt und dass Manfred leider nicht mehr unter uns ist.
41.
Presse-Media-Online.de: Was war Mannis größter Ratschlag oder seine wichtigste Philosophie, die SQRR bis heute prägt?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Ich weiß nicht ob man sagen kann, dass es SQRR direkt geprägt hat. Aber eine seiner wichtigsten Philosophien war: „Streit ist keine Lösung.“
42.
Presse-Media-Online.de: Gibt es bestimmte Songs oder Sendungen, die für euch untrennbar mit der Erinnerung an Manni verbunden sind?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Ganz eindeutig „Peggy Sue“. Aber eigentlich sind es auch alle Songs von Micke Muster aus Schweden, denn gerade diese Musik hat Manfred immer wieder bei uns vorgestellt und damit viele Hörer überhaupt erst darauf aufmerksam gemacht.
43.
Presse-Media-Online.de: „Nur die Besten sterben jung“ – wie gibt euch die dankbare Erinnerung an die gemeinsame Zeit die Kraft, das Radio in seinem Sinne weiterzuführen?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Das ist eine Frage, die ich ehrlich gesagt nicht wirklich beantworten kann. Manfred fehlt uns – und daran wird sich auch nichts ändern. Aber vielleicht ist allein die Tatsache, dass wir SQRR bis heute weiterführen und seine Erinnerung bewahren, schon ein Teil dessen, was von ihm geblieben ist.
44.
Presse-Media-Online.de: Wenn Manni heute von oben auf 20 Jahre SQRR herabblicken würde: Was, glaubt ihr, würde er dem Team sagen?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Ich glaube, er wäre stolz auf uns. Und wahrscheinlich würde er einfach sagen: „Macht weiter so!“ Denn die Musik entwickelt sich ständig weiter – und unser Radio entwickelt sich mit. Wir waren früher ein reines Radio für Boogie und Boogie-Rock, vielleicht noch ergänzt um Hardrock. Heute ist im Prinzip alles dabei: Hardrock, klassischer Metal, Death Metal, Thrash Metal und eigentlich alles, was die Rockmusik hergibt.
Teil 6: Technik, Empfang & Zukunft
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45.
Presse-Media-Online.de: Wie empfängt man SQRR heute am einfachsten – von der chayns-Webseite bis zur radio.de-App unterwegs?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): SQRR gibt es mittlerweile auf praktisch jedem normalen Internetradio- beziehungsweise Standalone-Gerät. Wir sind außerdem bei den großen Internetradio-Apps gelistet. Und natürlich darf man unseren eigenen Radioplayer auf
unserer Webseite nicht vergessen. Dort muss man eigentlich nur auf den Player klicken und schon läuft die Musik.
Das ist heute ein gewaltiger Unterschied zu früher. Damals klickte man auf Winamp oder den Media Player und musste im schlimmsten Fall anschließend noch irgendwelche IP-Adressen eingeben, weil der Stream nicht sofort funktionierte. Heute ist es ganz einfach: App öffnen oder unseren Player auf der Webseite anklicken – und schon läuft die Musik.
46.
Presse-Media-Online.de: Welche technischen Erneuerungen haben die Arbeit beim Radio im Laufe der 20 Jahre am stärksten vereinfacht?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Eigentlich ist die Antwort schon in der vorherigen Frage enthalten. Früher musste man sich mit Winamp, Media Playern und teilweise komplizierten Stream-Adressen beschäftigen. Heute reicht es im Grunde, unsere Webseite aufzurufen und den Radioplayer zu starten.
Oder man sucht in einer Internetradio-App nach SQRR, klickt auf unseren Sender – und schon läuft die Musik. Die technische Entwicklung hat das Radiohören dadurch unglaublich vereinfacht.
47.
Presse-Media-Online.de: SQRR ist privat und nicht-kommerziell. Wie finanziert sich der Server- und Stream-Betrieb über so viele Jahre hinweg?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Diese Frage ist im Prinzip seit fast 20 Jahren dieselbe: SQRR ist und bleibt privat finanziert und nicht kommerziell. Den größten Teil der Kosten trage ich leider selbst. Aber bereits seit etwa 19 Jahren unterstützt uns außerdem die Firma Lavitex beziehungsweise Herr Günter Wohlgeboren.
Dafür möchte ich mich an dieser Stelle ausdrücklich bedanken. Seine Unterstützung und
Spenden gehen inzwischen in die Tausende. Ohne diese Hilfe wäre SQRR wahrscheinlich niemals entstanden beziehungsweise hätte wohl kaum bis heute überlebt. Hin und wieder unterstützt uns auch ein DJ finanziell.
Ein Beispiel ist Papa Balou, der leider aus privaten Gründen inzwischen nicht mehr selbst singen kann, uns aber trotzdem regelmäßig mit einer kleinen monatlichen Spende unterstützt. Auch dafür möchte ich mich herzlich bedanken. Diese zusätzlichen Spenden verwenden wir in der Regel für Merchandising-Artikel wie Kugelschreiber, Aufkleber oder T-Shirts. Diese geben wir lediglich zum Herstellungspreis beziehungsweise kostenneutral weiter.
Das hat einen besonderen Grund: Wir verwenden das Status Quo-Symbol und die entsprechende Schrift. Dafür habe ich damals ausdrücklich beim Status Quo-Management und bei Francis Rossi angefragt. Wir haben die Zustimmung bekommen – allerdings unter der Bedingung, dass wir mit diesen Merchandising-Artikeln keinen Gewinn machen. Und genau daran halten wir uns bis heute.
48.
Presse-Media-Online.de: Wie nutzt ihr die modernen Medien und sozialen Netzwerke, um auch jüngere Rock- und Status-Quo-Fans für SQRR zu begeistern?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Da wir alle keine professionellen
Medienleute sind, halten wir uns in diesem Bereich relativ einfach. Wir sind hauptsächlich auf Facebook und natürlich über unsere eigene Webseite aktiv. Einzelne DJs sind darüber hinaus auch auf anderen Plattformen unterwegs. Gina beispielsweise nutzt zusätzlich TikTok.
49.
Presse-Media-Online.de: Wenn ihr einen Wunsch frei hättet für die nächsten 5 bis 10 Jahre SQRR: Wie sieht die Zukunft eures Rockradios aus?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Mein größter persönlicher Wunsch wäre wahrscheinlich, dass Status Quo noch einmal ein neues Album herausbringt und natürlich auch auf Tour geht. Für SQRR selbst wünsche ich mir vor allem, dass wir es weiterhin finanzieren können. Wie bereits erwähnt, hat Günter Wohlgeboren beziehungsweise Lavitex uns über viele
Jahre enorm unterstützt. Den restlichen Teil habe ich selbst getragen.
Wenn ein DJ oder Hörer der Meinung ist, uns mit dem einen oder anderen Euro unterstützen zu wollen, wäre das natürlich eine großartige Sache. Wie die Zukunft genau aussieht, kann ich heute noch nicht sagen. Die Finanzierung für den Fortbestand des Radios ist momentan noch bis März 2027 gesichert. Ich hoffe natürlich sehr, dass auch darüber hinaus die Unterstützung bestehen bleibt.
Denn wenn das Sponsoring wegfallen würde, müsste ich ehrlich sagen, dass die gestiegenen Lebenshaltungskosten der vergangenen Jahre es für mich sehr schwierig machen würden, das Radio komplett alleine zu finanzieren. Trotzdem hoffe ich natürlich, dass wir noch fünf oder vielleicht sogar zehn Jahre weitermachen können. Ich gebe mir jedenfalls Mühe.
50.
Presse-Media-Online.de: Welches Schlusswort möchtet ihr allen treuen Hörern, dem Chat-Team und den Rockfans da draußen zum baldigen 20-jährigen Bestehen mit auf den Weg geben?
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Ich möchte eigentlich gar nicht so viele große Worte machen. Ich möchte einfach Danke sagen. Danke an alle, die uns über die Jahre die Treue gehalten haben. An diejenigen, die vielleicht schon seit den ersten Tagen dabei sind, genauso wie an jeden, der SQRR gerade erst entdeckt hat. Danke an alle, die unsere Sendungen hören, Musikwünsche äußern, mit uns im Chat quatschen, uns weiterempfehlen
oder einfach nur abends einschalten und unsere Musik genießen.
Und natürlich auch ein ganz großes Dankeschön an unser gesamtes DJ-Team. Wir alle machen das hier in unserer Freizeit, neben Beruf, Familie und allem, was das Leben sonst noch mit sich bringt. Und genau deshalb ist es für mich etwas ganz Besonderes, dass wir dieses Radio nach so vielen Jahren immer noch gemeinsam am Leben halten.
SQRR war nie einfach nur ein Radio. Es war und ist ein Stück Rock’n’Roll, ein Stück Freundschaft und vor allem ganz viel Leidenschaft für Musik. Wir haben uns über die Jahre verändert, die Musik hat sich verändert und auch das Internet hat sich verändert. Aber eines ist immer gleich geblieben: Wir spielen die Musik, die wir selbst lieben.
Deshalb hoffe ich, dass wir noch viele Jahre gemeinsam weitermachen können. Vielleicht erleben wir noch das 20., das 25. oder irgendwann sogar das 30. Jubiläum. Wer weiß das schon? Aber solange wir Spaß daran haben, solange es Menschen gibt, die zuhören, und solange irgendwo noch ein Rocksong läuft, gilt für uns: Radio an, Lautstärke hoch und weiterrocken!

Presse-Media-Online.de: Andreas, ich darf mich ganz herzlich für die Zeit und die vielen Antworten bedanken. Den 6er-Pack vom leckeren Grolsch haben wir fast geschafft. Im Namen der Redaktion von Presse-Media-Online.de sage ich nochmal Danke, wünsche euch für die Zukunft alles Gute, bleibt gesund und hoffe das wir spätestens in fünf Jahren wieder ein tolles SQRR-Interview auf die Beine stellen.
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Lieber Werner, wir von SQRR haben zu danken, denn sowas wie heute hier ist sicher nicht alltäglich. Du bist schon seit vielen Jahren in der Quo-Szene drin, bekannt wie ein bunter Hund und setzt dich mit euerm Medium Presse-Media-Online.de vorbildlich für die Musik-Gemeinschaft ein. Ich möchte Dir gerne die Möglichkeit geben und einräumen, dass du deine ganz persönliche Setlist mal hier über den Sender jagen kannst und vielleicht zu dem ein oder anderen Song eine kleine Geschichte hast. Du bist dazu herzlich eingeladen und wir würden uns über einen Besuch wirklich freuen…
Presse-Media-Online.de: Andreas, besten Dank für das Angebot. Wenn es dann wieder leckeres Grolsch gibt, stehen die Chancen dafür nicht schlecht …
Andreas „Yeti“ Nixdorf (Maker of SQRR 2007): Worauf Du Dich 150%ig verlassen kannst!
Fotos mit freundlicher Genehmigung und Dank von Andreas Nixdorf, Team von SQRR und Archiv


